Physiotherapie

Physiotherapie/ Krankengymnastik

Hat Ihr Arzt Ihnen Krankengymnastik verordnet? Dann sind Sie bei uns in besten Händen. Seit vielen Jahren haben wir uns auf die Stärkung des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert. Haben Sie „Rücken“? Hier therapieren wir ganzheitlich. Speziell ausgebildete Physiotherapeuten kümmern sich auch um Krankheitsbilder aus der Neurologie, Chirurgie, Innere und Gynäkologie. Auch bei Rheuma oder nach einem Schlaganfall sind Sie bei uns richtig. Zusätzlich bieten wir Ihnen Massagen und Lymphdrainagen auf Rezept und für Privatkunden an. 

Informieren Sie sich hier über das Leistungsspektrum unserer physiotherapeutischen Praxis:

Natürlich können Sie als Privatzahler alle aufgeführten Leistungen in Anspruch nehmen!

Die Manuelle Therapie konzentriert sich auf die Biomechanik der Gelenke. Anhand eines ausführlichen Eingangsgespräches, einer speziellen manualtherapeutischen Untersuchung und unter Miteinbeziehung aller vorliegender Befunde und Untersuchungsergebnisse wird die jeweilige Funktionsstörung genauer definiert. Diese Störungen werden über gezielte Mobilisationstechniken beseitigt.

Um die manuelle Therapie als Physiotherapeut durchführen zu dürfen, bedarf es einer speziellen Weiterbildung. In unserem Team haben wir mehrere Therapeuten mit dieser Qualifikation.

Krankengymnastik ist eine Therapieform, die bei allen Erkrankungen, Einschränkungen und Störungen des Bewegungsapparates verordnet werden kann. Die Ziele der Krankengymnastik sind die Verbesserung der Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit betroffener Strukturen, sowie das Beüben / Wiedererlernen, von schonenden Bewegungsabläufen und Verhaltensweisen für den Alltag. Um einen besseren Lernerfolg zu garantieren, erlernt der Patient Übungen für Zuhause und bekommt Tipps für den Alltag.

Krankengymnastik wird, wie auch alle anderen Heilmittel, von einem Arzt/ einer Ärztin verordnet.

KG nach Schroth ist eine Form der Skoliose-Therapie und richtet sich an Patienten mit Fehlstatiken, oder Wirbelsäulendeformitäten. Diese Therapieform wird schon von Kindesalter an verschrieben und wird häufig genutzt, um Operationen oder das Tragen eines Korsetts zu verhindern, oder so lange wie möglich zu verzögern.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis wird bei Personen mit Bewegungsstörungen aufgrund einer Erkrankung des zentralen Nervensystems verschrieben.

Therapiemethoden sind u.a. das Bobath-Konzept sowie PNF.

Das Bobath-Konzept ist eine Behandlungsform für Menschen mit einer Schädigung des Nervensystems. Dies kann nach einem Schlaganfall, einem Schädelhirntrauma oder einer Hirnblutung, bei Multipler Sklerose, bei Morbus Parkinson und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen der Fall sein. Im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten, die den Patienten in seinem Tagesablauf begleiten. Das Ziel ist es, den Patienten zur höchsten, für Ihn/Sie möglichen, Selbstständigkeit anzuleiten.

PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich. Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben, oder zu lindern. Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Gelenkoperationen, Sportunfällen, Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden und Rückenschmerzen.

Auch hierfür stehen Ihnen bei uns im Haus speziell ausgebildete Physiotherapeuten zur Verfügung.

D1 ist eine Kombination aus verschiedenen verordneten Anwendungen und wird häufig als “Mini-Reha” bezeichnet. Zu den Anwendungen gehören Krankengymnastik, Mas-sagen, Krankengymnastik am Gerät, manuelle Therapie sowie diverse therapiebegleitende physikalische Maßnahmen wie Thermo- oder Elektrotherapie.

Die manuelle Lymphdrainage wird von Physiotherapeuten mit einer speziellen Qualifikation durchgeführt und wird von einem Arzt/ einer Ärztin verordnet. Bei dieser Art der Behandlung wird die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems unterstützt und soll somit geschwollenes Gewebe entstauen. Um die Schwellungen an der betroffenen Körperregion zu behandeln, benutzen unsere Physiotherapeuten spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der Handflächen angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknoten abtransportiert wird.

Massagen dienen der Lockerung von verspannten Muskeln, der Förderung von Durchblutung und Stoffwechsel, der Reduzierung von Schmerzen und der positiven Beeinflussung von Kreislauf, Blutdruck, Atmung und Psyche. Massagen können als Therapieform vom Arzt verschrieben werden, werden aber auch häufig unterstützend zu anderen Therapieformen angewendet.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit, Massagen in Form von Gutscheinen zu verschenken, oder für sich selber privat zu nutzen.

Aufgrund unserer großen Trainingsfläche im Erdgeschoss ist es uns möglich die aktive Therapieform der gerätegestützten Krankengymnastik anzubieten. Das miteinbeziehen der Geräte soll dabei helfen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern. Je nach Krankheitsbild erarbeitet der Therapeut zusammen mit dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan.

Diese Therapieform wird häufig nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen verordnet. Sie kann allerdings auch bei Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden. Sehr beliebt bei Privatpatienten als Dauertherapie.

Die Beckenbodenmuskulatur verschließt das Becken nach unten und stützt die inneren Organe. Gut trainierte Beckenbodenmuskeln ermöglichen eine aufrechte Haltung, ein gesteigertes Sexualempfinden und beugen einer Inkontinenz vor.

Die Verordnung wird in den meisten Fällen von einem Zahnarzt ausgestellt. Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) wird bei Patienten angewendet, die eine Problematik des Kiefergelenkes aufweisen. Diese können Störungen des Kausystems, Kieferfehlstellungen oder Schmerzen im Kieferbereich sein. Typische Symptome sind: Ein- oder beidseitige Kopf- oder Kauschmerzen, Zähneknirschen und Knacken im Kiefer(gelenk), Nacken- und Schulterverspannungen, Rückenschmerzen, Verhärtungen in der Wange, Tinnitus, Schwindel und eine verminderte Mundöffnung.

Nach einer ausführlichen Anamnese wird ein individueller Behandlungsplan für den Patienten erstellt.

Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen.
Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

● Akuten und chronischen Schmerzzuständen
● Peripheren und zentralen Lähmungen
● Störungen des vegetativen Systems
● Inkontinenz
● Tinnitus
● Durchblutungsstörungen
● Akute Entzündungen
● Narbenbehandlung

Die Elektrotherapie ist eine passive Therapieform und wird meist in Verbindung mit aktiven Therapieformen eingesetzt. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Elektrotherapie in verschiedenen Formen zu nutzen:

● Ultraschalltherapie
● Magnetfeld
● Nieder-, mittel- und hochfrequente Stromimpulse
● Nieder-, mittel- und hochfrequente Stromimpulse

Atemtherapie wird verordnet, wenn Husten und Sekrete das Ein- und Ausatmen stark erschweren und die Aufgaben des Alltags aufgrund der Atemnot erschwert werden oder sogar nicht mehr zu bewältigen sind. Diese Beschwerden können nach einer Operation am Brustkorb oder im Bauchraum oder durch Erkrankungen der oberen und unteren Luftwege, der Lunge oder des Zwerchfells (z.B. chronische Bronchitis mit ast-matischer Komponente oder Emphysem, Mukoviszidose) auftreten.

Die Therapie hilft bei der Sekretlösung, unterstützt bei Störungen der Atmung und Atemmechanik, vermittelt Selbsthilfetechniken, leitet zum Training mit Atemgeräten und bewirkt bei manchen Patienten sogar die Entwöhnung eines Beatmungsgerätes.

Die Wärme- oder Kältetherapie wird häufig zur Schmerzlinderung bei Patienten angewandt. Hierfür werden Wärme oder Kälte lokal, oder am gesamten Körper eingesetzt. Das genaue Verfahren richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild des Patienten.

Die Wärmetherapie fördert die Durchblutung und entspannt Muskel und Gewebe. Dies geschieht zum Beispiel in Form von Wärmepackungen aus Fango oder Heißluft.

Die Kältetherapie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Methoden der Kältetherapie sind Kühlpacks, Kompressen, Eisbäder oder Eisabreibung.

Für Patienten, die auf Grund der Schwere Ihrer Erkrankung nicht mehr zu uns kommen können, bieten wir auch Hausbesuche an. Der Arzt ermittelt den speziellen Bedarf und die Notwendigkeit einer häuslichen Behandlung und ordnet diese auf dem Rezept für die Therapie entsprechend an.

Die meisten Patienten nutzen die dreimonatige AKT als Unterstützung der kranken-gymnastischen Therapie. Diese Therapieform empfehlen wir besonders Patienten mit muskulären Defiziten oder direkt nach Operation. Die AKT bietet Ihnen somit ein zusätzliches intensives Training an den Geräten.

Die T-Rena stellt einen Anschluss an die Reha in häuslicher Umgebung dar. Jeder Person, die eine neue Hüfte oder ein neues Knie bekommen hat, steht diese Behandlung nach der Operation zu. Sie muss durch die Ärzte der Rehaklinik verordnet werden.

Hierbei wird in Form von gerätegestütztem Training in offenen Gruppen 2x die Woche trainiert, um nach der Reha bestehende Defizite weiterhin zu verbessern.

Eine EAP kann nur bei Beihilfeberechtigten und Privatpatienten verordnet werden sowie bei Berufsunfällen, wo die Berufsgenossenschaft als Kostenträger
verantwortlich wird. Bei Berufsunfällen stellt der Arzt dazu eine Verordnung aus, welche von der entsprechenden Unfallversicherung genehmigt werden muss. Bei der
Behandlung wird eine individuelle Mischung aus physiotherapeutischen Maßnahmen und dem betreuten Training auf der Trainingsfläche angewandt

Die multimodele Schmerztherapie richtet sich an Patienten mit chronischen bzw. chronisch wiederkehrenden Schmerzen der Stütz- und Bewegungsorgane. Es handelt sich hierbei um ein mehrwöchiges tägliches Therapieprogramm mit einem intensiven Behandlungsplan. MST wird vom Großteil der Betriebskrankenkassen bezahlt.

Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Psychologen und Kursleiter wirken interdisziplinär auf die Gesundheit des Patienten ein.

Mit dem Come back Rücken-Vital-Konzept haben die Physiotherapeuten vom Come back und kooperierende Ärzte zusammen mit der Viactiv einen Weg gefunden, den Betroffenen von Rückenleiden nachhaltig zu helfen. Als Viactiv-Versicherte/r profitieren Sie von der ambulanten Reha im Come back. Mehr Infos finden Sie hier krankenkassengeförderte Rücken-Konzepte.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Allgemeine Fragen

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